Die Behandlung ist vorbei – doch wie geht das Leben danach weiter?
In dieser Folge erzählt Jessica Böll, genannt Jes, von ihrer Brustkrebsdiagnose im Mai 2022 mit nur 35 Jahren. Das ungewöhnliche Verhalten ihres Hundes Bobbi und die besorgten Worte ihres Mannes waren für sie der Anlass, ihre Brust ärztlich abklären zu lassen.
Wir sprechen über ihre persönliche Geschichte und besonders über die Zeit nach der Akuttherapie: über Erschöpfung, Rückfallängste, die Rückkehr in den Alltag und den Wunsch, wirklich verstanden zu werden.
Für ihre beiden Kinder nähte Jes einen kleinen rosafarbenen Kuscheltierkrebs mit Narbe und Krebsschleife: Jebo. Der Name entstand aus ihren Initialen. Er gab den Gefühlen ihrer Kinder einen Platz und wurde auch für Jes selbst zu einem wichtigen Begleiter während ihrer Therapie.
Aus dieser Erfahrung entstand der Wunsch, anderen Betroffenen einen solchen Wegbegleiter zu schenken. Jes finanzierte die ersten Taschen selbst und verteilte sie kostenlos in ihrem behandelnden Bethesda Krankenhaus in Mönchengladbach.
Mit Britta Holst-Benndorf und Jessika Schley entwickelte sich das Familienherzensprojekt weiter. Daraus entstand der gemeinnützige Verein Suumpfperlen e.V., der Erkrankte und Angehörige mit handgefertigten Wegbegleitern, kostenlosen Taschen und gemeinsamen Begegnungen unterstützt.
In dieser Folge geht es um:
Jes’ persönliche Brustkrebsgeschichte
Das Leben nach der Akuttherapie
Jebo und die Entstehung von Suumpfperlen e.V.
Unterstützung für Kinder und Angehörige
Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement
Aufmerksamkeit für Krebs über den Pinken Oktober hinaus
Eine Folge über Gefühle, Verbundenheit und die Botschaft: Du bist nicht allein.
Suumpfperlen e.V.:
https://www.suumpfperlen.com/
Eine Wegbegleiter-Tasche anfragen:
https://www.suumpfperlen.com/kontakt/deine-wegbegleiter-tasche/
