• Krebs als zweite Chance- Der Mutmacher Podcast Podcast

    Ben hilft ! Was Ben seiner Mama über das Leben beigebracht hat.

    Ein kleiner Junge voller Flausen. Eine Diagnose, die innerhalb weniger Stunden alles verändert. Und eine Mama, die Jahre später dafür sorgt, dass andere Familien auf diesem Weg nicht allein bleiben müssen. Im September, dem Kinderkrebsmonat, möchte ich Geschichten Raum geben, die gehört werden müssen. Eine davon ist die Geschichte von Ben Samuel. Ben war gerade drei Jahre alt, als sich sein Zustand innerhalb eines Tages plötzlich veränderte. Wenige Stunden später erhielt seine Familie die Diagnose DIPG – ein seltener Hirntumor im Kindesalter. Doch diese Folge beginnt bewusst nicht mit seiner Erkrankung. Sie beginnt mit Ben. Mit einem kleinen Jungen, der viel lachte, sein Leberwurstbrot sogar mit den Katzen teilte, seine große Schwester liebte und immer wieder einen anderen Weg fand, wenn sein Körper etwas nicht mehr konnte. antje-kendra.txt Seine Mama Antje Albert nimmt uns mit in die 17 Monate nach der Diagnose. Sie erzählt von Krankenhausnächten, Wasserrutschen, Erinnerungen, Geschwisterkindern, Hoffnung – und von den letzten Tagen mit ihrem Sohn. Ein Moment dieses Gespräches hat mich besonders tief berührt: Antje erzählt, dass sie sich damals vorgestellt hat, Ben für seine Reise einen kleinen Koffer zu packen – gefüllt mit ihren gemeinsamen Erinnerungen und ganz viel Liebe. antje-kendra.txt Nach Bens Tod entstanden zunächst die Bennifanten. Aus einer privaten Initiative entwickelte sich schließlich BEN hilft! – Stark machen gegen DIPG e.V. Heute begleitet Antje Familien nach einer DIPG-Diagnose und auch über den Tod eines Kindes hinaus. Der Verein schafft Aufmerksamkeit, ermöglicht finanzielle Unterstützung und setzt sich für Forschung ein. antje-kendra.txt Wir sprechen außerdem darüber, was betroffene Familien wirklich brauchen – und warum ein gut gemeintes „Meld dich, wenn du etwas brauchst“ manchmal nicht genügt. Antjes Wunsch an das Umfeld ist ganz konkret: Bietet konkrete und verlässliche Hilfe an. Kocht etwas. Geht mit dem Hund. Übernehmt eine Aufgabe. Seid da. antje-kendra.txt Und wir sprechen über eine Versorgungslücke, die Antje immer wieder erlebt: Familien müssen sich neben der Erkrankung ihres Kindes mit Anträgen, Krankenkassen, Hilfsmitteln und Bürokratie beschäftigen – und nach dem Tod ihres Kindes fehlt häufig ein fester Ansprechpartner. antje-kendra.txt Diese Folge ist für Ben. Und für all die Kinder und Familien, deren Geschichten gehört werden dürfen. 💛 In dieser Folge sprechen wir über: Ben als kleinen Jungen · die Diagnose DIPG · 17 Monate Familienleben mit der Erkrankung · Geschwisterkinder · Erinnerungen und Abschied · Trauer · die Entstehung der Bennifanten · BEN hilft! · konkrete Unterstützung für Familien · Forschung · Kinderkrebsmonat Hinweis: In dieser Episode sprechen wir über die schwere Erkrankung und den Tod eines Kindes. https://www.benhilft.de

    Kjells Wunderland Wie aus der Liebe zu einem Kind Hoffnung für viele Familien wurde

    🎗️ September ist Kinderkrebsmonat.

    In dieser besonderen Folge sind Michelle und Christian zu Gast.

    Bevor wir über Kinderkrebs sprechen, sprechen wir über Kjell.

    Über einen Jungen mit Humor, einem starken eigenen Willen und großer Liebe zum Fußball. Über seinen Bruder Mika. Über Familie, Alltag und ein Leben, das sich innerhalb weniger Tage vollkommen verändert.

    Michelle beschreibt diesen Moment in unserem Gespräch mit einem Satz:

    „Dann gibt es ein Leben davor und ein Leben danach.“

    Elf Monate bleiben der Familie mit Kjell.

    Elf Monate mit Behandlungen, medizinischen Entscheidungen, Zweitmeinungen und der Suche nach weiteren Möglichkeiten.

    Aber auch elf Monate voller Leben.

    Fußball. Reisen. Wünsche. Gemeinsame Zeit. Erinnerungen.

    Nach Kjells Tod entsteht aus den Erfahrungen der Familie etwas, das heute anderen Menschen hilft:

    Kjells Wunderland.

    Ein Ort für Familien mit schwerstkranken Kindern. Ein Netzwerk, das unterstützt, verbindet und Raum für gemeinsame Zeit schafft. Dazu kommen Projekte wie Piekserkisten sowie Engagement für Versorgung und Forschung.

    Wir sprechen außerdem über:

    • Kinderonkologie

    • Zweitmeinungen

    • Geschwisterkinder

    • palliative Begleitung

    • Unterstützung für Familien

    • Forschung

    • YES!CON

    • Shine a Light Award

    • und darüber, wie wichtig ein tragendes Netzwerk sein kann

    Diese Folge erzählt nicht nur von Krankheit.

    Sie erzählt von Kjell. Von Familie. Von Liebe. Von Erinnerungen. Und davon, was weiterwirkt.

    Unsere Herzensprojekte bei Kjells Wunderland e.V.:

    🏡 Das Wunderland – ein barrierefreier Rückzugsort für Familien mit schwerst- und krebskranken Kindern.

    🎁 Die Pieksekisten – kleine Mutmacher für Kinder während belastender Krankenhausaufenthalte oder ambulanter Behandlungen.

    🤝 Familienhilfe – wir unterstützen betroffene Familien unbürokratisch und begleiten sie in schweren Zeiten.

    🔬 Forschungspatenschaft am UKE – gemeinsam fördern wir die Forschung im Bereich Kinderkrebs und geben Hoffnung für die Zukunft.

    🌈 Neues Projekt: Reha für verwaiste Familien – ein Ort der Begegnung, Trauerbewältigung und neuen Kraft für Familien nach dem Verlust eines Kindes.

    Hier erfahrt ihr mehr über unsere Arbeit:

    🌐 www.kjellswunderland.de

    📸 Instagram: kjells_wunderland

    📸 TikTok: kjells.wunderland

    📘 Facebook: Kjells Wunderland e.V.

    Spendenmöglichkeiten:

    💛 PayPal: info@kjellswunderland.de

    💛 Bankverbindung: DE65 2806 1501 0031 0859 01

    💛 Betterplace: https://www.betterplace.org/de/projects/156872?wirwunder=67

    Brustkrebs in der Schwangerschaft – Charlotte Arnold von Pro Mater Sano e.V.

    Spotify-Beschreibung

    Brustkrebs in der Schwangerschaft – Charlotte Arnold von Pro Mater Sano e.V.

    „Hier schlägt ein Herz – und das gehört nicht Ihnen.“

    Mit diesem Satz erfährt Charlotte völlig unerwartet, dass sie schwanger ist. Nur wenige Tage später ertastet sie einen Knoten in ihrer Brust.

    Die Diagnose: Brustkrebs in der 10. Schwangerschaftswoche.

    In dieser Folge erzählt Charlotte von einer Zeit zwischen Babybauch, Operation, Chemotherapie und einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern sollte. Ihre Tochter Sophia kommt gesund zur Welt.

    Doch nach der Therapie bleibt etwas, über das viel zu selten gesprochen wird: das Gefühl, mit dieser besonderen Situation allein zu sein – trotz Familie und Menschen, die liebevoll begleiten.

    Charlotte spricht über bürokratische Hürden, finanzielle Belastungen, fehlende Ansprechpartner und darüber, warum eine Krebserkrankung bei einer Mutter immer das ganze Familiensystem berührt.

    Aus genau dem, was Charlotte damals selbst gefehlt hat, entstand später Pro Mater Sano e.V.

    Der Verein unterstützt krebserkrankte Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern und schenkt ihnen genau das, was Charlotte damals gesucht hat: Orientierung, Gemeinschaft und Menschen, die verstehen.

    https://www.pro-mater-sano.de/

    Unterstützt Charlotte und Pro Mater Sano e. V. bei der GOLDENEN BILD der FRAU!

    Charlotte Arnold war zu Gast in meinem Podcast „Krebs als zweite Chance“ und hat dort nicht nur ihre persönliche Geschichte erzählt, sondern auch über die Arbeit ihres Vereins Pro Mater Sano e. V. gesprochen.

    Der Verein unterstützt an Krebs erkrankte Mütter und ihre Familien ganz konkret im Alltag und wurde in diesem Jahr mit der GOLDENEN BILD der FRAU 2026 ausgezeichnet. 🏆

    Aktuell läuft zusätzlich die Abstimmung für den Publikumspreis – und dabei zählt jede Stimme!

    Wenn ihr Charlotte und die Arbeit von Pro Mater Sano e. V. unterstützen möchtet, stimmt für sie ab:

    https://verein-goldenebildderfrau.de/preistraegerinnen/

    Jede Stimme hilft dabei, noch mehr Aufmerksamkeit für an Krebs erkrankte Mütter und ihre Familien zu schaffen. Danke für eure Unterstützung!

    Eine Folge über neues Leben mitten in einer Krebsdiagnose – und darüber, was entstehen kann, wenn aus der eigenen Geschichte etwas für viele andere wächst. 🩷

    🎧 Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast

    Tanja über Brustkrebs, Kontrolle und den Weg zurück zu sich

    Was passiert, wenn ein Leben nach außen funktioniert – und man irgendwann erkennt, dass man selbst darin kaum noch vorkommt?

    Tanja Berge ist 41 Jahre alt und Mama einer dreijährigen Tochter, als sie die Diagnose Brustkrebs erhält. Nur wenige Monate zuvor hat ihre Familie durch einen Brand ihr Zuhause und fast alle persönlichen Dinge verloren.

    Tanja funktioniert weiter.

    Nach Operation und Bestrahlung folgt eine starke Fatigue. Fünf Jahre nimmt sie Tamoxifen. Und während die medizinische Behandlung irgendwann abgeschlossen ist, beginnt für Tanja eine ganz andere Reise: die zurück zu sich selbst.

    Sie versucht zunächst, Sicherheit durch Kontrolle zu finden – über Ernährung, Gedanken, Stress und ihren Alltag. Bis sie erkennt, dass diese Kontrolle ihr immer mehr Lebensfreude nimmt.

    Und etwas anderes beginnt:

    Vertrauen.

    „Der einzige Weg ist, mir selbst wieder zu vertrauen“, sagt Tanja in unserem Gespräch.

    Wir sprechen darüber, wie sie ihre eigenen Kraftquellen wiederentdeckt hat, warum Hilfe anzunehmen für sie ein wichtiger Schritt wurde und weshalb sie heute sagt:

    „Ich vertraue dem Leben wieder.“

    Tanja erzählt außerdem von einer Hautveränderung, die medizinisch zunächst als unauffällig eingeschätzt wurde. Sie bittet dennoch um die Entfernung – und erfährt später, dass es sich um Hautkrebs in einem frühen Stadium handelte.

    Für Tanja bedeutet die eigene Körperwahrnehmung dabei ausdrücklich nicht, die Medizin abzulehnen: Sie bezeichnet die Schulmedizin im Gespräch als ihre Basis und ihre Bewusstseinsarbeit als Ergänzung.

    Heute begleitet sie selbst Frauen und hat aus ihrem eigenen Weg die Wurzelkraftmethode entwickelt.

    https://tanjaberge.de/

    In dieser Folge sprechen wir über:

    ☀️ Brustkrebs mit 41 und das Leben mit einem kleinen Kind

    ☀️ den Verlust des Zuhauses wenige Monate vor der Diagnose

    ☀️ Fatigue nach der Behandlung

    ☀️ Kontrolle und die Sehnsucht nach Sicherheit

    ☀️ Selbstvertrauen und die eigene Körperwahrnehmung

    ☀️ Schulmedizin und ergänzende Bewusstseinsarbeit

    ☀️ Hilfe annehmen und die eigenen Bedürfnisse wieder wahrnehmen

    ☀️ Tanjas Wurzelkraftmethode

    ☀️ und die Frage, wie ein Leben aussehen kann, das wieder mehr dem eigenen Wesen entspricht

    Eine meiner liebsten Botschaften aus diesem Gespräch richtet sich an alle Frauen, die vielleicht gerade erst eine Diagnose erhalten haben:

    Du musst nicht jede Entscheidung sofort treffen. Du darfst dir Zeit nehmen. Und du darfst dir Hilfe erlauben.

    Diese Folge ist eine Einladung, den eigenen inneren Kompass wieder wahrzunehmen. 🩷

    🎙️ Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast

    Wenn dir diese Folge guttut, teile sie mit einem Menschen, der sie gerade brauchen könnte, und folge dem Podcast, damit du keine neue Geschichte verpasst.

    Hinweis: Die in dieser Folge geschilderten Erfahrungen mit Spiritualität und Bewusstseinsarbeit sind persönliche Erfahrungen der Gesprächspartnerin und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnostik oder Behandlung.

    🎧 Folge 280 – „Wie lange habe ich noch?“ Markus Hilser über Hodenkrebs, Metastasen und die Zeit danach

    🎧 Folge 280 – „Wie lange habe ich noch?“

    Markus Hilser über Hodenkrebs, Metastasen und die Zeit danach

    Zehn Sekunden Schmerz.

    Ein Arztbesuch.

    Eine Diagnose, die plötzlich alles verändert.

    Markus Hilser fühlte sich gesund, war sportlich und mitten im Leben. Dann bemerkte er eine Veränderung an seinem Hoden – und wenig später stand die Diagnose Hodenkrebs im Raum.

    Doch damit war seine Geschichte noch nicht vorbei. Es folgten weitere Untersuchungen, Metastasen und eine Chemotherapie.

    In dieser Folge von „Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast“ sprechen Markus und ich sehr offen über eine Krebsart, über die noch immer viel zu wenig gesprochen wird.

    Wir sprechen darüber,

    🎙️ wie Markus die ersten Anzeichen wahrgenommen hat

    🎙️ wie er die Diagnose erlebt hat

    🎙️ was die Entfernung eines Hodens für ihn bedeutete

    🎙️ wie er mit Metastasen und Chemotherapie umging

    🎙️ warum das Thema Männlichkeit dabei eine Rolle spielen kann

    🎙️ und warum die Zeit nach der Therapie manchmal ganz andere Gefühle mit sich bringt, als das Umfeld erwartet.

    Denn irgendwann waren die Behandlungen vorbei – und dann kam die Angst.

    Markus erzählt, was ihm heute wirklich wichtig ist und warum er Männer ermutigen möchte, ihren eigenen Körper wahrzunehmen und Veränderungen ärztlich abklären zu lassen.

    Eine Folge über Hodenkrebs, Verletzlichkeit, Männlichkeit, Angst, Prioritäten – und das Leben. 💛

    🎧 Folge 280 jetzt hören.

    Krebs als zweite Chance – Der Mutmacher Podcast

    mit Kendra Zwiefka

    💛 Du bist nicht allein.